Digitaler Inkjet-Etikettendruck:

 

Weg frei für den einfachen Einstieg


Etikettenproduktion – von Analog zu Digital…? Diese Frage
stellt sich heute zahlreichen Klein- und Mittelbetrieben (KMU), die sich noch nicht dazu entschliessen konnten, den Schritt in den digitalen Etikettendruck in die Tat umzusetzen. Welche Vorgehensweise, welche Möglichkeiten eröffnen sich einem KMU, das nicht über die immense Investitionskraft eines Grossunternehmens verfügt?

 

Die Labelexpo 2019, grösste Branchenmesse ihrer Art in Europa, legte den Fokus klar auf Digitaldruck. Ob Toner, Flüssigtoner, Trockentoner, Inkjet oder andere Systeme, es ist der Digitaldruck, der diese Industrie bewegt. So ist es nicht verwunderlich, dass heute mehr Investitionen in den Digitaldruck erfolgen als in konventionelle, herkömmliche Verfahren: Während der letzten 24 Monate gab es mehr Investitionen in digitale Maschinensysteme als in konventionelle. Allein 2018 waren es über 200 Maschinen in Europa, digital. Dieses und nächstes Jahr werden es noch mehr sein. Bezeichnend innerhalb des Digitaldrucks ist, dass sich die UV-Inkjet-Technologie zum dominanten System für Labels entwickelt, und zwar «Offline», Rolle-Rolle.

Online vs. Offline

«Hybrid» war ebenfalls ein Thema auf dieser Messe, wenngleich etwas in den Hintergrund geraten. Ein hybrides System verbindet beispielsweise Inkjet mit Flexodruck, mit Lack, mit Stanzen, Rillen, Laminieren und anderem mehr. Die einen schwören auf «Online», mithin auf die Produktion mit vernetzten Aggregaten in einem Durchgang. Andere, besonders kleinere Unternehmen, bevorzugen «Offline», die Herstellung in verschiedenen Prozessschritten auf separaten Aggregaten. «Offline» verspricht mehr Flexibilität, «Online» Wirtschaftlichkeit. Doch was nützt eine Druckeinheit in Kombination mit Flexodruck-, Laminat-, Lack-, Präge- und anderen Aggregaten, wenn beim Umrüsten zu viel Zeit draufgeht? Hybrid – dafür kann sich nur entscheiden, wem die Investitions-Grössenordnung von 1,5 Millionen Euro nicht über den Kopf wächst. Für «Hybrid» braucht es grössere Aufträge, mehr Konstanz und von der Kapitalisierung her eine ganz andere Substanz.

Einfaches «Hineinhüpfen»

Viele Etikettendrucker, allen voran KMU-Betriebe, die noch traditionell produzieren, beginnen nun mit der Suche nach dem für sie richtigen digitalen System und stellen sich die Frage: Wie stemme ich den Einstieg ins Digitale mit meinem Mitteln am besten? KMU brauchen eine Lösung, bei der sie sich finanziell nicht übernehmen. Sie suchen nach der Lösung, mit der sie als Newcomer problemlos in den digitalen Etikettendruck «hineinhüpfen» und Erfahrungen sammeln können, um sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Neben vielen spannenden Beobachtungen fielen auf der Labelexpo 2019 die chinesischen Anbieter von Digitaldrucklösungen für den Labeldruck auf. Unter anderem die LabStar 330 Digital Inkjet-Label Press von HanGlobal. Die LabStar 330 spricht insbesondere als Entry-Level-Modell potenzielle Einsteiger ins Digitale an, die auf der Suche nach einem «Workhorse» mit konkurrenzlosem ROI (Return on Investment) sind.

Kommt hinzu: Der Preis dieser qualitativ hochstehenden Inkjet-Presse liegt rund 20 Prozent tiefer als der Preis einer vergleichbaren Maschine eines vergleichbaren Mitbewerbers aus dem Westen. Für die LabStar 330 spricht aber nicht allein der attraktive Preis, sondern auch das Leistungspaket mit den Features:

 

Die LabStar 330 auf einen Blick – facts and features

 Technische Daten

■ Mechanical Speed max. 50 m/min

■ Printing width 330 mm

■ Substrate width 165–350 mm, thickness 0,12–0,5 mm
■ Dimensions L 6300 mm, W 1750 mm, H 2000 mm

■ The machine is built and certified to conform with CE standards

Features

■ Unwind and rewind with pneumatic reel lift, 3’’ shaft, max. reel diameter 800 mm
■ Dancing rollers
■ Web guide with splicing table
■ Single sided web cleaner with antistatic device
■ Corona unit
■ Tension control, web break detector
■ Reinsertion for second pass printing
■ Printing section with Kyocera print heads
■ Pinning after 2 colors
■ Automatic cleaning of print heads
■ UV curing unith with servo driven chill roller, water chiller unit

■ Operator control panel

 

Swiss Touch
Die LabStar 330 ist das Ergebnis aus dem langjährigem Erfahrungspotenzial der asiatischen HanGlory-Group mit Sitz in Shenzhen. Bezüglich Maintenance und Service müssen sich europäische Anwender keine Sorgen machen: Die HanGlory Group ist für den europäischen Markt mit einem Kompetenzzentrum im schweizerischen Sulgen (Kanton Thurgau) vertreten, der Opal Digital Printing Equipment AG. Karl Fust, der den Vertrieb für Europa aufbaut, erläutert: «Opal Digital Switzerland ist von der Schweiz aus zuständig für alle Dienstleistungen, von der Beratung über die eigentlichen Vertriebsaktivitäten bis hin zu Service und Support. Jede Maschine wird in Sulgen mit dem Kunden abgenommen und auf Herz und Nieren geprüft.»

* * *

Interview ■ Gespräch mit Karl Fust, der den Vertrieb der LabStar 330 für Europa im Kompetenzzentrum der Opal Digital Printing Equipment AG in Sulgen aufbaut.

Wer ist die HanGlory Group?

Karl Fust: Die HanGlory Group verfügt über ein enormes technologisches Erfahrungspotential. Mit mehr als 800 Mitarbeitern (Durchschnittsalter unter 30 Jahre), 2010 als Privatunternehmen gegründet, ist HanGlory grösster Inkjet-Hersteller Chinas und weltweit grösster Abnehmer von Kyocera-Druckköpfen.

Die HanGlory Group öffnet mit der Entwicklung der LabStar 330 in einem ersten Schritt den Markt für Labels und Packaging. Über die neue Division HanGlobal wird die LabStar in Serie in Shenzhen gebaut. Die personell starke R&D verfolgt intensiv weitere Innovationen. Die Strategie HanGlory Group ist voll fokussiert auf Inkjet für die Märkte Asien, Europa und Nord- und Südamerika. Das Unternehmen verfügt über innovative Technologien, personell top-ausgebildete Ressourcen und das notwendige Kapital zur weiteren Expansion in die digitale Welt der Verpackung!

Was spricht aus technischer Sicht für die LabStar 330 im Quervergleich zu vergleichbaren westlichen Produkten?

Die Maschine besticht durch eine stabile Bauweise – LabStar 330 ist eine Druckmaschine Rolle-Rolle und nicht einfach ein Inkjetdrucker. Alles beidseitig in Stahl gelagert, total mit Servo ausgerüstet und wesentlichen europäischen Komponenten wie Lager, Steuerung, Elektronik, UV-Trocknung, Bahnreinigung, Corona etc.

Zudem kann jede LabStar 330 bezüglich Anzahl Farben und Auflösung vor Ort, im Betrieb des Anwenders, nach- bzw. aufgerüstet werden – so zum Beispiel von 5 Farben auf 7 Farben oder von 600 dpi auf 1200 dpi. Damit kann die LabStar 330 als «Entry-Level» beschafft und später problemlos ausgebaut werden.

Die LabStar 330 wird als Gesamtpaket angeboten, also ohne aufwendige Optionen, komplett einsatz- und betriebsbereit zu einem attraktiven Preis. Preiswerte sind auch die Tinten und Wartungsvereinbarungen. Insgesamt entspricht die HanGlobal LabStar 330 somit einem einmalig attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis – der Enduser erhält für den Preis weit mehr Maschine und Leistung als bei jedem anderen Fabrikat!

Wie muss man sich Vertrieb und Service in der Schweiz für den europäischen Markt vorstellen?

Mit «OPAL Digital Switzerland» ist eine Kompetenz-Zentrum in enger Kooperation mit einem seit Jahren eingeführten, ortsansässigen Digitalunternehmen geschaffen worden. Das neu gegründete Unternehmen mit Sitz in Sulgen TG verfolgt eine duale Strategie – einerseits als zentraler Europa-Stützpunkt für den Vertrieb über lokale Vertretungen im Etikettenbereich, andererseits über ausgebaute Servicekanäle mit technischer Unterstützung und professionellem Support im Inkjetbereich.

Welche Märkte können bereits bedient werden?

In einigen Märkten sind bereits erfahrene Vertretungen im Einsatz, unterstützt durch Opal Digital, und zwar in europäischen Schwerpunkt-Märkten wie Italien, Spanien, Benelux, Frankreich und einigen Ländern Osteuropas. Für die DACH-Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz) sind die Kandidaten für Vertretungen gelistet, die Evaluation läuft.

Den Serviceleistungen messen wir hohen Stellenwert bei. Jede LabStar 330 wird in der Schweiz installiert und durch den Kunden in Sulgen abgenommen, wo auch Schulungen durchgeführt werden. Erst nach erfolgter Abnahme durch den Kunden wird die LabStar 330 ausgeliefert, jede Maschine ist mit Remote-Überwachung ausgestattet; der Kunde wird bei Bedarf von Opal Digital unterstützt. Für Service-Interventionen vor Ort steht ein erfahrenes Team von Technikern zu Verfügung. Der Anwender kann auf die volle Service- und Supportleistung zählen. Alle Verbrauchsmaterialien werden aus der Schweiz geliefert. Zentrale Anlaufstelle für die Kunden ist Opal in der Schweiz. Für den europäischen Kunden in Europa bedeutet das: kurze Wege – per Auto und Flug sehr gut erreichbar.

Wo kann ein europäischer Interessent die LabStar 330 besichtigen?

Bei Opal Digital Switzerland in Sulgen ist permanent eine HanGlobal LabStar 330 für Demos und Schulungen verfügbar.

Wie würden Sie die «reason why» zugunsten einer
LabStar 330 in drei Punkten kurz umreissen?

Erstens: Ein wesentlicher Aspekt ist der attraktive Preis. Er liegt rund 20 Prozent unter demjenigen für eine vergleichbare Maschine eines Mitbewerbers. Die Maschine zeichnet überdies durch eine stabile Bauweise aus, hinter der ein ausgebauter Service «made in Switzerland» steht. Das ist unsere Positionierung. Die LabStar 330 ist der ideale Einstieg für die breite Mittelschicht der Etikettendruckbranche in die digitale Technologie.

Zweitens: Der Preis der Tinte. Da halten wir ebenfalls attraktiv mit. Das ist der kalkulatorische Ansatz für den täglichen Betrieb einer solchen Maschine; ohne Druckplatte, ohne Waste, ohne Abfall, ohne Einlaufmakulatur. Wer die preiswerteste Tinte anbietet, bei guter Qualität, der gewinnt.

Drittens: Last but not least die zuverlässige, professionelle Maintenance zu einem fairen Preis. ■   www.opal-digital.ch

Kontakt:

Karl Fust, Opal Switzerland, Tel. +41 71 424 09 80, E-Mail: karl.fust@opal-digital.ch